Moderne Fenster mit Wärmeschutz-Verglasung

Mehrfach-Verglasung bringt Heizkosten- und CO2-Einsparung!

Internorm Fenster: KF500 homepure

Bis vor rund 30 Jahren wurden Fenster in Deutschland mit einer einfachen Verglasung produziert und verbaut. Wirkliche Wärmedämmung war dabei kaum vorhanden. Erst Ende der 1980er Jahre folgten Innovationen wie Isolierglas und später Wärmeschutzglas, die die Energieeffizienz der Fenster deutlich verbesserten und die Basis für energetisches Sanieren bildeten. Eine Einfach-Verglasung ist heutzutage aus energetischen Gründen gar nicht mehr möglich. Längst haben sich Zweifach- oder gar Dreifach-Verglasungen mit Wärmeschutzscheiben am Markt etabliert und überzeugen mit ihren wärmedämmenden Eigenschaften sowie der Einsparung von Heizkosten und CO2-Emissionen.

Wärmeschutzverglasung - zweifach oder dreifach?
Bestand die Zweifach-Verglasung anfangs noch aus Isolierglas mit luftdicht verschlossenem Zwischenraum, so wurde das Isolierglas ab den 1990er Jahren von beschichtetem Wärmedämmglas (Low-E) abgelöst und die Zwischenräume nicht mehr mit Luft, sondern mit weniger wärmeleitendem Edelgas, meist Argon oder Krypton, gefüllt. Als nächster Entwicklungsschritt folgte die Dreifach-Verglasung (bestehend aus drei Glasscheiben) mit Wärmedämmglas. Die Wärmeschutzverglasung zählt heute bei modernen Fenstern zur Standardausrüstung.

Häuslebauer und Sanierer müssen sich zwischen einer Zwei- oder Dreifach-Verglasung beim Fenstereinbau entscheiden, dabei spielen vor allem die Hausfassade, der U-Wert sowie natürlich die Kosten eine entscheidende Rolle. Der U-Wert beschreibt die Wärmedurchlässigkeit eines Stoffes und wird hauptsächlich im Bauwesen verwendet. Fenster mit einer Zweifach-Wärmeschutzverglasung erreichen einen U-Wert von bis zu 1,3 W/(m²K). Fenster mit Dreifach-Wärmeschutzverglasung schneiden im U-Wert besser ab und erreichen durch die Edelgasfüllung und die Verwendung einer dritten Scheibe U-Werte von bis zu 0,7 W/(m²K). Durch den Einbau einer Dreifach-Wärmeschutzverglasung bei Fenstern werden so Spitzenwerte bei der Energieeffizienz und Wärmeschutzdämmung erreicht. Allerdings sind die Anschaffungskosten der Dreifach-Verglasungen höher. Die eingesparten Heizkosten amortisieren die höheren Anschaffungskosten sowie einen Fenstertausch häufig aber schon nach kurzer Zeit.

Bei einer Sanierung bzw. bei einem Fenstertausch ist jedoch Vorsicht geboten, denn bei bestimmten Haus-Fassaden können Fenster mit Dreifach-Verglasung die Schimmelpilzbildung im Haus aufgrund von entstehendem Kondenswasser fördern (sofern nicht richtig gelüftet wird). Ansonsten sind Dreifach-Verglasungen aufgrund der genannten Wärme-Einsparungen im Winter (weniger Wärme raus) wie im Sommer (weniger Hitze rein) zu bevorzugen. Beim Kauf und Einbau von Fenstern mit Dreifach-Verglasung kann zudem ein KfW-Zuschuss beantragt werden.
Wichtig ist, das fachgerechte Aufmass und die Montage der Fenster, denn hier gilt der Wortlaut:
Innen dichter als außen!

Fazit: Moderne Fenster mit dreifacher Wärmeschutz-Verglasung sind zwar etwas teurer in der Anschaffung, sparen aber auf lange Sicht mehr Energie ein und sind gerade beim Neubau ideal, sollten aber bei ungedämmten Fassaden besser nicht eingesetzt werden.

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